Greenpeace in Österreich fordert AkteurInnen in der Lebensmittelkette und Verantwortliche der Landwirtschaftspolitik dazu auf, Sorge zu tragen, dass der Einsatz von gefährlichen Pestiziden rasch und zielgerichtet reduziert wird. Eine der möglichen Reduktionsstrategien ist es, die ökologische Belastung durch Pestizide bei der Produktion eines bestimmten Produkts zu berechnen und diese dann schrittweise zu senken. Aber auch andere Ansätze können zum Erfolg führen, solange es klare und messbare Reduktionsziele gibt. 

Dabei ist es wichtig, in jedem Fall so genannte Substitutionseffekte zu vermeiden - wie etwa statt eines Pestizids auf der Schwarzen Liste ein weniger giftiges Pestizid einzusetzen, dafür aber in größeren Mengen. Langfristig müssen chemisch-synthetische Pestizide aus dem europäischen Ernährungssystem verschwinden und durch ökologische Anbaumethoden ersetzt werden. Eine Landwirtschaft ohne Chemieeinsatz ist möglich.

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Schwarze Liste der Pestizide in der Europäischen Union 2016